Höhenhaus

Es gibt einiges Interessantes zu entdecken in Höhenhaus. So kann man etwa in ein „skandinavisches Haus“ einziehen oder ein echtes „Heinzelmännchen“ kennenlernen. In Höhenhaus, so sagt die Legende, lebt das letzte Kölner Heinzelmännchen, der „Grinkenschmied“. Der gute alte Hausgeist soll „Am Emberg“ den Blick auf den Kölner Dom genießen, nachdem ihn des Schneiders Weib aus der Innenstadt vertrieb.

Infrastruktur:

In dem Kölner Stadtteil Höhenhaus befinden sich schöne Ein-Familienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser mit attraktiven Mietwohnungen. Recht bekannt ist Höhenhaus für die „Finnensiedlung“, eine denkmalgeschützte Wohnsiedlung aus vielen schmucken Holzhäuschen, die mittlerweile ihren privaten Besitz gefunden haben. Mit ihren hellen Fenstern und Türrahmen, schmucken Vorgärtchen mit Zaun und Hecke verleihen sie einen Hauch von Skandinavien. Immer wieder wird die Siedlung gerne als Schauplatz für Filmproduktionen genutzt. Ein weiterer schöner Flecken in Höhenhaus – Tulpenweg, Narzissenweg, Jasminweg, Veilchenweg … bereits die Namen der Straßen lassen von Frühling kosten. Es ist die „Blumensiedlung“, ein beliebtes grünes Wohnquartier im Herzen von Höhenhaus. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut. In der Einkaufsmeile „Am Weidenbruch“ findet man eine gute Auswahl an Geschäften für die Nahversorgung, etliche Ärzte, Apotheke, Poststelle, Bank, Cafe`s, um nur einiges zu nennen. Der Wochenmarkt auf dem Wupperplatz bietet mittwochs und samstags frische regionale Produkte an und ist äußerst beliebt bei den Bewohnern, recht klein, aber dafür sehr fein. Die Jüngsten können in drei Grundschulen, einer Gesamtschule oder einer Förderschule die Schulbank drücken, nachdem sie ihre unbeschwerte Zeit in einer der drei Kindertagesstätten verbringen konnten.

Lage:

Die nördliche und östliche Grenze bilden die Stadtteile Dünnwald und Dellbrück. Im Süden schließt sich Holweide an und im Westen sind es Mülheim und Stammheim.

Anbindung:

Köln-Höhenhaus ist mit der Stadtbahnlinie 4 gut zu erreichen. Mit der Stadtbahnlinie 4 gelangt man in 20 Minuten die Kölner Innenstadt. Mehrere Buslinien, insgesamt sechs, geben eine gute Anbindung an die Umgebung. Über den Autobahnanschluss des benachbarten Stadtteils Dellbrück sind die Autofahrer schnell auf der A3. Der Flughafen Köln/Bonn ist 15 km entfernt.

Freizeit:

Für Naturfreunde, Wanderer und Angler ist der „Höhenfelder See“ ein Paradies. Schwimmen ist zwar leider verboten, weil lebensgefährlich, jedoch zahlreiche gemütliche Liegewiesen laden zum Sonnenbaden ein. Träume tanzen auf dem ruhigen Wasser. Schwäne und Enten ziehen ihre Bahnen. Etwas südlich des Sees schließt sich das Naturschutzgebiet „Dellbrücker Heide“ an. Wer dem Großstadttrubel entfliehen will, findet im Umfeld des Stadtteiles Höhenhaus zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, sei es für Familien, Singels oder ältere Leute. Eine ausgedehnte Wanderung zur „Diepeschrather Mühle“ mit Restaurant, Biergarten, groß angelegtem Spielplatzgelände in zauberhafter Natur lohnt immer, auch ist das Waldgebiet um Dünnwald mit Wildpark, Waldbad, Biergarten und Minigolfplatz ein beliebtes Ziel. Wer Freizeit gerne in Gesellschaft mit anderen verbringt und sportlich aktiv sein will, da bietet es sich an, das Programm des TV Höhenhaus zu studieren. Es ist ein Breitensportverein mit einer Vielfalt an Angeboten. Hallensport, aber auch Yoga, Nording-Walking, Orientalischer Bauchtanz, Gymnastik für Senioren und Rehasport, Angebote für Kinder wie Zumba für Kids, hier kann jeder das Passende für sich finden.

Wissenswertes:

Höhenhaus wurde am 01. April 1914 eingemeindet und zählt ca. 15.600 Einwohner. Vorher war der Ort ein Ortsteil von Dünnwald. Aus der Zusammenlegung der Ortsteile Höhenhaus und Höhenfeld entstand 1934 der heutige Stadtteil Köln-Höhenhaus. „Willst Du morgens frisch heraus, trinke abends Höhenhaus“, mit diesem Spruch wurde einst der Standort der „Bergischen Löwen-Brauerei“ in Höhenhaus beworben. Sie wurde später eine Dependance der „Gilden-Kölsch“ und im Zuge einer Produktionsverlagerung 1956 stillgelegt. Bis 1977 fand das „Höhenhaus Pilsener“ weiterhin im Rheinland starke Verbreitung. Jedes Jahr an Karneval steht auf dem Wupperplatz ein Bierwagen, „Bauer“, „König“ und „Jungfrau“ begrüßen hier die „Jecken“. Selbst die Dünnwalder nehmen an diesem Brauch zahlreich teil und strömen in den Nachbarort, traditionell. Seit Gründung von Höhenhaus in 1934 gehört der Gutshof „Gut Schönrath“ zu den besonderen Orten dieses Stadtteils. Er soll im 14. Jahrhundert im Besitz eines „Ritters Sigwin“ gewesen sein, der diesen zur Sühne der Zisterzienserabtei Altenberg bei Odenthal geschenkt haben soll. Die Hofanlage wurde durch Pächter bewirtschaftet und eine Pferdezucht begründet. 1928 gelangte Gut Schönrath in den Besitz der Stadt Köln. Im Jahre 1974 wurde die Tierhaltung eingestellt und heute wird noch Ackerbau betrieben. Seit 1980 steht die Hofanlage unter Denkmalschutz. Die Wirtschaftsgebäude und das Wohnhaus sind historische Backsteinbauten, umgeben von einem riesigen Flächenpool aus Äckern, Wiesen und Waldstreifen.

Fazit:

Köln-Höhenhaus ist umgeben von bezaubernder Natur. Traditionen haben sich erhalten. Stadtnah und doch ländlich anmutend mit einer guten Infrastruktur, lässt es sich hier hervorragend leben. In Höhenhaus zu wohnen, vermittelt ein Gefühl von Ursprünglichkeit und Geborgenheit.